Indische Augen für den Gran Hermano

Nicht alle Maßnahmen für den Gran Hermano sind technischer Natur, auch Schönheit und Optik gehören mit ins Programm. Da ist dann Sylvia gefordert. Sie ist unter anderem Malerin und deswegen prädestiniert dazu, unserem Gran Hermano ein indisches Outfit zu verpassen. Wer nach Indien fährt, soll auch mit den obligatorischen Augen ausgestattet sein. Und so quält sich Sylvia dann mit Farben und Oberflächen, die nicht ganz einfach sind, aber das Ergebnis kann sich doch sehen lassen, oder?

 

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Minus 2 Grad im Kühlschrank – Wohnbereich bezugsfertig

Auch der Innenausbau muss vollendet werden, es sind zwar die Tischlerarbeiten gemacht, aber die Elektrogeräte und die Beleuchtung sind noch nicht angeschlossen. So ist das nächste Schlechtwetter- Wochenende ein guter Anlass dazu, unter dem trockenen Dach der Kabine die Geräte anzuschließen, die Gelbatterien für die Stromversorgung im Wohnbereich zu installieren und anzuschließen, und am Ende die Geräte einmal auszuprobieren. Nur der spezielle Diesel- Ceranfeldkocher kann noch nicht in Betrieb genommen werden, weil die Dieseltanks noch nicht angeschlossen sind. Alles verläuft zur vollen Zufriedenheit, und die Freude gipfelt darin, dass ich nach einem Probelauf über Nacht das Thermometer aus dem Kompressor- Kühlschrank ziehe und minus zwei Grad ablese. Das ist für den Biertrinker ein akzeptabler Wert, an dem auch ein australischer Biertrinker (Australier sind notorische Kalt-Trinker) nichts auszusetzen hätte!

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Erster Besuch beim TüV – Vorgespräch

So spreche ich als nächstes beim örtlichen TüV vor, um einmal die Rahmenbedingungen für eine Zulassung als Wohnmobil abzusprechen. Der Gran Hermano war in seinem letzten Leben ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Sievershütten und zu diesem Zweck als LKW 10 mit Tonnen Gesamtgewicht zugelassen. Dafür braucht man LKW Führerschein, den ich zum Glück habe. In seinem neuen Leben soll er ein Wohnmobil bis 7,5 Tonnen Gesamtgewicht werden, diesen kann auch Sylvia mit ihrem PKW Führerschein fahren.

Zu diesem Zweck ist eine Vollabnahme erforderlich, die auch den Umbau mit dem Wohnkoffer und die neuen Abmessungen und das neue Gewicht mit einschließt. Neben dem normalen TüV spreche ich auch noch bei einer LKW Werkstatt vor, um den Ablauf der Prozedur einmal zu vergleichen. Von beiden Stellen erfahre ich, dass ich das Fahrzeug einfach vorfahren soll, die Mängel und erforderlichen Nachrüstmaßnahmen würde man mir dann schon mitteilen. Weil der Aufbau sehr hoch liegt, würde ich wahrscheinlich einen hinteren Unterfahrschutz benötigen, den ich vor der Reise natürlich wieder abbauen würde, um nicht an der ersten Bodenwelle oder bei der ersten Flußdurchfahrt aufzusetzen. Möglicherweise könnte ich darauf auch verzichten, denn wenn die Bestimmungen des Baujahres 1963 als Maßstab herangezogen wären, wäre das nicht notwendig. Wären hingegen die Bestimmungen des Jahres der Abnahme (also 2011) entscheidend, bräuchte ich einen Unterfahrschutz.

Am Ende tendiere ich mehr zur LKW Werkstatt, weil dort kleine Mängel eventuell noch während der Untersuchung behoben werden können. Auch wollte deren Prüfer für die Glasscheiben des Wohnkoffers keine extra Prüfzeichen sehen, während der Prüfer der TüV Dienststelle dies verlangte.

Nach meinen Berechnungen könnte die Abnahme im September oder Oktober erfolgen, dann würde der Gran Hermano soweit abnahmefertig sein. Eventuell würde ich also dann nur für die Abnahme einige Teile anbauen müssen, die ich hinterher sofort wieder abbauen würde. Diese Vorgehensweise ist mir aus meiner fast dreißigjährigen Motorrad- Karriere nur zu bekannt.

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