Rückblick 2005 die dritte – Fahrzeugbau im Selbststudium

In der zweiten Jahreshälfte beginne ich dann den Stoff von gefühlt zwei Semestern Fahrzeugbau aus dem Internet zu recherchieren. Es fängt damit an, dass die 2003 begonnenen Entrostungsarbeiten am Fahrgestell tatsächlich abgeschlossen sind und ich mir Gedanken mache, wie ich den seit 2003 hier stehenden Koffer auf dem Wagen befestige. Je mehr ich lese, desto klarer wird mir, dass es nicht so einfach ist, wie man sich das vorstellt. Je klarer mir das wird, desto mehr lese ich. Zum Glück hatte ich Mathe und Physik Leistungskurs, die Winkelfunktionen kann ich noch und ein Verständnis für Kräfte, Drehbewegungen und Hebelwirkungen habe ich auch. Ich beginne zu verstehen: Du brauchst eine stabile Dreipunktlagerung. So wie man sich das vorstellt, den Koffer einfach mit genug Schrauben am Fahrzeugrahmen zu befestigen, geht es nicht. Der Rahmen ist verwindungsweich, d.h. er bewegt sich, wenn z.B. ein Rad durch ein Loch oder über einen Hubbel fährt. Der Koffer ist starr, er bewegt sich nicht und würde davon einfach auseinanderfallen. Also muss ein Hilfsrahmen mit einer Dreipunktlagerung dazwischen.

Continue ReadingRückblick 2005 die dritte – Fahrzeugbau im Selbststudium

Rückblick 2005 die zweite – Große Puschen für den Gran Hermano

Das erste Geld, das sich 2004 und 2005 angesammelt hat, wird für einen Satz größere Felgen (Einzelbereifung) und die passenden Reifen Michelin XZL 12.00×20 ausgegeben. Nagelneu, sie kosten mehr als das ganze Auto, aber bei Reifen soll es schon was anständiges sein. An der Hinterachse waren vorher Zwillingsreifen der Größe 10.5×20 verbaut. Die Bilder sprechen für sich: Der Unterschied kann sich sehen lassen. Neben dem größeren Durchmesser und deshalb höherer Endgeschwindigkeit oder niedrigeren Drehzahlen bei gleicher Dauergeschwindigkeit gibt es weitere Vorteil: Man kann viel Luft ablassen, um auf Sand fahren zu können. Bei Zwillingsreifen würden sich dann die Karkassen berühren und evtl. aufscheuern. Es können sich auch keine Steine zwischen die beiden Reifen klemmen und so die Karkasse beschädigen. Die Luft in den Michelin XZL Reifen lässt sich sich auf etwa 1,2  bar ablassen, soviel wie kein anderer mir bekannter LKW- Reifen. Dazu hat er noch ein schönes grobes Stollenprofil, das mich an meine alte XT 500 erinnert.

Der Umbau auf die vier neuen Reifen lässt mich wieder mal schwitzen. So einen Reifen kann man gerade alleine aufrecht hinstellen. Anders als beim PKW hebt man ihn nicht auf die Radnabe. Man tariert die Höhe der Radbolzen mit dem Wagenheber exakt so aus, dass man den Reifen dann um einige cm in Richtung Auto kippen kann. Dann ist ein Loch über den Radbolzen gerutscht und man kann jetzt 2-3 Muttern draufschrauben. Dann kann man mit dem Wagenheber alles höher heben und die Muttern anziehen. Auch Radkreuz, Wagenheber und Knarrenkasten habe ich inzwischen eine Nummer größer, mit dem Standard- Werkzeug vom Motorrad kann man gerade mal den Aschenbecher oder die Spiegel abbauen.

Continue ReadingRückblick 2005 die zweite – Große Puschen für den Gran Hermano

Rückblick 2004 die erste – Schleifen, Schleifen, Schleifen…

Das Jahr 2004 ist dann schneller vorbei, als uns lieb ist. Die Arbeiten am Fahrgestell ziehen sich endlos hin, immer wieder schleifen, grundieren, weiter schleifen, weiter grundieren und wieder schleifen und wieder grundieren. Die Arbeit frisst viel Zeit, da ich meistens an 5 Tagen in der Woche unterwegs und gar nicht zu Hause bin.

Continue ReadingRückblick 2004 die erste – Schleifen, Schleifen, Schleifen…