Rückblick 2010 die erste – Konzentriert Euch auf das Ziel !

Der Rückblick zur Jahreswende fällt kritisch aus. Wir stellen fest, dass wir nun schon seit 7 Jahren unseren Gran Hermano haben und an unseren Reiseplänen arbeiten. Der Gran Hermano hat sich weiterentwickelt, aber er ist immer noch nicht fertig und noch nicht zugelassen. Nach den allerersten Reiseplänen hätten wir schon lange wieder zurück sein müssen! Glaubt uns noch jeder, wenn wir von unseren Plänen erzählen ? Wohl kaum, wenn auch unsere Freunde nie daran zweifeln, dass wir es schaffen.

Doch was nützt das Jammern, zum Teil sind wir auch selber Schuld. Zwar haben wir einfach auch das Ausmaß der Umbauarbeiten an unserem Gran Hermano unterschätzt, vor allem was die Einschätzung betrifft, wie lange so was dauert. Doch zu vielfältig sind auch unsere Interessen, außerdem waren wir fast jeden Winter in den letzen Jahren weg, um dem ekelhaften Wetter zu dieser Zeit zu entfliehen: Australien, Indien, Malaysia… Schön war’s, doch wer viele Vögel jagt, fängt keinen! Wenn’s dann so sein soll, dann werden wir uns halt noch energischer auf unseren Gran Hermano und die Reise konzentrieren, dann wird das schon was. Lange Reisen bis zu unserer großen Tour sind damit gestrichen, noch mehr wird an unserem Ziel gearbeitet. Schon bald sieht man erste Ergebnisse: Es geht schneller voran!

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Rückblick 2007 bis 2008 – Geldquelle 2 versiegt, Handlungsbedarf

2007 beginnt dann auch der nächste und wohl entscheidende Schritt, die notwendigen Geldmittel aufzutreiben für diese Reise. Durch die Teilzeit hatte ich mir einiges an Sparmöglichkeiten natürlich wieder selbst vernichtet, dadurch aber die Zeit geschaffen, die ich für die Arbeiten an dem Auto brauchte (die ewige Balance zwischen Zeit haben UND Geld haben ist mehr Richtung Zeit gekippt). Der Internethandel, zur Finanzierung der Reise gedacht, musste oft auch noch zum Lebensunterhalt beitragen, da wir auch gerne mal im Winter 4 Wochen aus dem Grau nach Indien oder Australien geflohen sind. Über die Jahre hat sich ebay selbst für uns als Verkäufer permanent negativ entwickelt, immer schlechterer Service, immer höhere Gebühren, immer mehr Regeln, immer mehr Konkurrenz, die ja auch zusehen kann, wenn etwas gut läuft und dann gleich mitspielt, nur 50 Cent billiger als wir. Also wir wieder 50 % billiger als die, das Spielchen geht von vorne los. Nebenbei steigen die ebay Gebühren. Irgendwann reicht es uns: Wir sehen ein, mit Neuware ist da kein Geschäft mehr zu machen, die Bestände verkaufen wir zu Schleuderpreisen: Weg damit, bevor es noch schlimmer wird. Dann besinnen wir uns auf meine Erfahrungen als Motorrad- Schrauber und starten ein Experiment: Ein Motorrad bei ebay kaufen, sich per Spedition liefern lassen, zerlegen und die Teile bei ebay wieder verkaufen. Die Logistik und ebay Erfahrung dazu haben wir. Und siehe da, das Experiment wird ein Volltreffer. Wir müssen natürlich Erfahrung mit dem neuen Handel machen, aber Gebrauchtteile sind einzigartig und gefragt, da bleibt sogar bei horrenden ebay Gebühren noch was über.

Über das erste Jahr baut sich so ein einträgliches Geschäft auf, das die Aussicht auf Finanzierung der Reise in den wie üblich anvisierten 2-3 Jahren aussichtsreich erscheinen lässt. Doch die ewige Balance zwischen Zeit haben UND Geld haben ist wieder mehr Richtung Geld gekippt. Vor allem für Sylvia bedeutet das schon erheblich mehr Arbeitsaufwand, große Motorradteile in Pakete zu packen als Sprachkurse in Briefumschläge. So wird aus dem Ganzen ein kleiner Betrieb mit Versandkraft und einem Team, das die Motorräder zerlegt. Auch ich muss in meiner freien Zeit viel dazu beitragen, sodass im Jahr 2008 die Arbeiten am Fahrzeug mal wieder zu kurz kommen.

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Rückblick 2005 die erste – Glückwunsch zum 50. – Der Countdown läuft

2005 ist Sylvias 50. Geburtstag. Neben allem Unsinn, den sie da so aushalten muss, gibt es auch ein Geschenk für die Reise: Typische Gebetsfahnen aus Tibet, die gleich aufgehängt werden und neben unserem Magirus im Wind flattern. Der norddeutsche Wind ist hart und unbarmherzig. Unsere Freunde schenken sie uns mit der Absicht „Wenn die sich im Wind vollständig aufgelöst haben, müsst Ihr los.“ Auch werden wir später noch eingreifen müssen und die letzten Fetzen schützen, weil wir immer noch nicht soweit sind.

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