Wer wird Millionär ? – Ich dieses Mal nicht !

Neben den langwierigen seriösen Methoden, seit Jahren Geld für unsere Reise anzuhäufen, habe ich mich seit mehreren Jahren sporadisch immer wieder bei der RTL Show „Wer wird Millionär“ beworben, um dazu noch unseriös an das schnelle Geld zu kommen. Seit etwa einem Jahr mache ich das sogar regelmäßig, die Chancen stehen weitaus besser als bei jeder Lotterie. Ein bisschen Extra- Geld kann bei solchen Plänen ja auch nicht schaden. Je nach Gewinnsumme könnte man länger wegbleiben, mehr Geld ausgeben oder gleich ein Anwesen kaufen, wo immer gutes Wetter ist und man seine Brauerei aufmachen kann… (klingt schwer nach Südamerika !).

Letzte Woche Mittwoch dann der überraschende Anruf von RTL: „Sie sind in der engeren Auswahl“. Ich muss spontan ein paar Wissensfragen beantworten, danach plaudere ich über meine Hobbys und Pläne. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, denn das Gespräch über unsere Reisepläne und dann noch das ungewöhnliche Hobby Bierbrauen fasziniert auch die Dame von der Casting- Firma. Das Gespräch endet mit der Aussage: „Wenn Sie bis Freitag nichts von uns hören, hat es nicht geklappt, dann können Sie sich natürlich weiter bewerben“. Heute ist schon Dienstag, direkt nach diesem Post werde ich meine nächste Online- Bewerbung abgeben…

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Rückblick 2011 die erste – Hydrair

Nach dem Verschränkungstest wäre es eigentlich Zeit gewesen für die erste Probefahrt mit dieser Konstruktion, eine Gelegenheit auch die Tanks anzubauen und vollzutanken. Doch bei dem Versuch, noch 2010,  tut sich ein neues Problem auf, und es hat einen Namen, der mich noch etwas länger beschäftigen soll: Hydrair! So heißt der Bremskraftverstärker in unserem Gran Hermano. Er hat hydraulische Bremsen wie ein PKW. Da die Fußkraft beim Bremsen für so ein schweres Fahrzeug nicht ausreicht, wird sie durch diesen Bremskraftverstärker mittels Druckluft verstärkt. Für die damalige Zeit war das High- Tech, und so empfindlich ist das Teil auch. Als ich die Probefahrt antreten möchte, merke ich, dass die Bremsen fest sind, sobald der Bordkompressor Luftdruck aufgebaut hat. Wenn man die Luft ablässt, kann man die Bremse wieder durchtreten. Das Symptom deutet darauf hin, dass die beweglichen Teile im Hydrair durch die Standzeit schwergängig geworden sind.

So baue ich das Teil zweimal aus, zerlege es, reinige alle Teile gründlich und mache sie wieder gängig. Es ist Winterzeit, also eigentlich die ideale Zeit, um so ein Teil mit nach drinnen in die Werkstatt zu nehmen (wo der Gran Hermano leider wegen seiner Höhe nicht hineinpasst) und bei tropischer Musik aus Kolumbien gegen die Kälte und einem Werkstatt- Bier zu studieren und zu reparieren. Der erste Versuch 2010, noch vor dem Winter, war nicht gründlich genug, denn nach dem Wiedereinbau war das Verhalten genau wie vorher. So kommt das Teil im März 2011 erneut auf die Werkbank, um es noch weiter zu zerlegen und den Fehler zu beseitigen. Diesmal bin ich mir ziemlich sicher, dass es klappt, denn alle beweglichen Teile scheinen noch intakt zu sein. Es muss hier und da etwas Rost und Korrosion abgeschmirgelt werden, danach lassen sich alle hydraulischen und pneumatischen Kolben wieder bewegen. Voller Zuversicht baue ich den Hydrair also wieder zusammen, nur der Einbau muss noch etwas warten, es kommen vorher noch einige beruflich arbeitsreichen Wochen auf mich zu.

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Rückblick 2010 die fünfte – Setzt Euch endlich ein Datum !

Nach dem kritischen Rückblick zur Jahreswende haben wir ja schon etwas an Tempo bei unseren Reisevorbereitungen zugelegt. Nun kommt noch ein kleiner Beschleuniger hinzu, der normalerweise auch hochwirksam ist: Nachdem wir jahrelang immer gesagt haben: „Wir fahren dann in 2-3 Jahren los, wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind“, geben wir unserem Plan jetzt ein konkretes Datum. Und zwar Frühjahr 2012! So etwas wirkt! Wie ich ja schon in einem anderen Post geschrieben habe, hätte ich auch früher darauf kommen können, ein konkretes Datum zu nennen, dann wären wir wahrscheinlich auch schon lange unterwegs gewesen. Aber nun ist es endlich soweit, das Datum steht.

Der Auslöser ist finanzieller Natur. Mit dem so genannten Flexi 2 Gesetz spare ich ab jetzt ein Zeitguthaben bei meiner Firma an, indem ich mir nur noch die Hälfte des Gehalts auszahlen lasse. Dafür wird während der Reise weiterhin (die andere Hälfte) Gehalt ausgezahlt, obwohl ich dann nicht mehr arbeiten muss. Der Vorteil ist die Steuerprogression, der bekannte Feind von Weihnachtsgeldern und Gehaltserhöhungen. In diesem Fall arbeitet sie für mich, denn durch das niedrige Gehalt falle ich in einen Bereich zurück, in dem ich sehr wenig Steuern zahlen muss. Bedingung für dieses Vorgehen ist ein Vertrag, den ich mit meinem Arbeitgeber schließe. Und darin steht schwarz auf weiß, dass meine aktive Arbeitszeit am 31.12.2011 endet. Das bedeutet, dass ich dann noch 3-4 arbeitsfreie Monate für die letzten Reisevorbereitungen habe (wie ich mich kenne, brauche ich die auch und werde einen Tag vor Abreise fertig). Im Frühjahr 2012 können wir dann starten.

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