Erster Besuch beim TüV – Vorgespräch

So spreche ich als nächstes beim örtlichen TüV vor, um einmal die Rahmenbedingungen für eine Zulassung als Wohnmobil abzusprechen. Der Gran Hermano war in seinem letzten Leben ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Sievershütten und zu diesem Zweck als LKW 10 mit Tonnen Gesamtgewicht zugelassen. Dafür braucht man LKW Führerschein, den ich zum Glück habe. In seinem neuen Leben soll er ein Wohnmobil bis 7,5 Tonnen Gesamtgewicht werden, diesen kann auch Sylvia mit ihrem PKW Führerschein fahren.

Zu diesem Zweck ist eine Vollabnahme erforderlich, die auch den Umbau mit dem Wohnkoffer und die neuen Abmessungen und das neue Gewicht mit einschließt. Neben dem normalen TüV spreche ich auch noch bei einer LKW Werkstatt vor, um den Ablauf der Prozedur einmal zu vergleichen. Von beiden Stellen erfahre ich, dass ich das Fahrzeug einfach vorfahren soll, die Mängel und erforderlichen Nachrüstmaßnahmen würde man mir dann schon mitteilen. Weil der Aufbau sehr hoch liegt, würde ich wahrscheinlich einen hinteren Unterfahrschutz benötigen, den ich vor der Reise natürlich wieder abbauen würde, um nicht an der ersten Bodenwelle oder bei der ersten Flußdurchfahrt aufzusetzen. Möglicherweise könnte ich darauf auch verzichten, denn wenn die Bestimmungen des Baujahres 1963 als Maßstab herangezogen wären, wäre das nicht notwendig. Wären hingegen die Bestimmungen des Jahres der Abnahme (also 2011) entscheidend, bräuchte ich einen Unterfahrschutz.

Am Ende tendiere ich mehr zur LKW Werkstatt, weil dort kleine Mängel eventuell noch während der Untersuchung behoben werden können. Auch wollte deren Prüfer für die Glasscheiben des Wohnkoffers keine extra Prüfzeichen sehen, während der Prüfer der TüV Dienststelle dies verlangte.

Nach meinen Berechnungen könnte die Abnahme im September oder Oktober erfolgen, dann würde der Gran Hermano soweit abnahmefertig sein. Eventuell würde ich also dann nur für die Abnahme einige Teile anbauen müssen, die ich hinterher sofort wieder abbauen würde. Diese Vorgehensweise ist mir aus meiner fast dreißigjährigen Motorrad- Karriere nur zu bekannt.

Continue ReadingErster Besuch beim TüV – Vorgespräch

Bierpause vorbei – Hydrair geht immer noch nicht

Nach der Bierbraupause sind die Bunker erstmal für die nächsten Monate mit Bier gefüllt und es kann wieder ans Schrauben gehen. Voller Erwartung wird der Hydrair nach der zweiten Zerlegungs- und Wiederbelebungs- Arie zum zweiten Mal eingebaut und endlich ist die Bremsanlage wieder vollständig. Doch auch dieses Mal kommt die Enttäuschung in Sekundenschnelle: Kaum hat sich mit laufendem Motor das erste Bar Druck aufgebaut, sind die Bremsen wieder fest und das Fahrzeug bewegt sich nicht von der Stelle. Der Schock muss erstmal wirken, aber es nützt nichts, ich muss mir eingestehen: Alleine mit Zerlegen, Reinigen und gängig machen ist es nicht getan. Die beweglichen Teile lassen sich von Hand bewegen, die Oberflächen der beweglichen Zylinder und Kolben sehen eigentlich gut aus, aber das alleine reicht nicht aus.

Und so entschließe ich mich, das Teil zur Generalüberholung zu JfW einzuschicken, um endlich einmal voranzukommen und irgendwann (möglichst vor Antritt der Reise) wieder einen fahrbereiten Gran Hermano zu bekommen. Das ganze kostet mich über 1.000 Euro, aber dafür ist der Hydrair jetzt wie neu und macht unterwegs erstmal keinen Ärger mehr.

Continue ReadingBierpause vorbei – Hydrair geht immer noch nicht

Zwei Wochen Bierpause

Unsere Reisevorbereitungen und der Fortschritt an unserem Gran Hermano sind für zwei Wochen unterbrochen – Bierpause ! Das ist nicht was Ihr denkt, denn die Pause ist dazu da, um welches zu brauen, nicht zu trinken ! Obwohl es so auch wieder nicht stimmt, denn beim Brauen trinkt man wesentlich mehr als sonst. Wie beim Auto steht das Motto “Think Big”  im Vordergrund, also brauen wir 5 Hektoliter (500 Liter). Dazu braucht man schon ein paar Leute und etwas Action ist das auch, daher auch die zweiwöchige Unterbrechung. Am ersten Wochenende wird gebraut und eine Woche später wird das ganze in Flaschen gefüllt, alles von Hand.

Diese Geschichte hat bis auf die Unterbrechung der Vorbereitungen erstmal nichts mit der Reise zu tun, doch wer sich das ganze mal näher anschaut, kann sich schon denken, dass wir das auch mal unterwegs tun wollen. So gehört auch dieses Thema irgendwie in unseren Reiseblog, etwas Hopfen und Malz wird bei der Abreise bestimmt an Bord sein, der Rest findet sich schon. Unterwegs reichen dann ja auch 20 Liter, man wird auf Reisen doch genügsamer…

Mittlerweile ist aus dieser Geschichte “Bier ! – Der Film” entstanden (Achtung-Spielfilmlänge !), … to be continued…

 

[media id=4 width=760 height=430]

Continue ReadingZwei Wochen Bierpause